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Körper

  • Knochenbau
  • Muskeln
    – Anspannung
    – Entspannung
  • Herz und Blutkreislauf
  • Atmung und Sauerstoffversorgung
  • Körperumrisse zeichnen (Körperschema)
  • Eintragen, wo Berührungen okay sind und wo nicht
  • 2 Sachen eintragen, die am eigenen Körper gefallen und 2 Sachen, die nicht gefallen
  • Bewusst atmen
  • Herzschlag spüren  

Gefühle

  • Angst
  • Trauer
  • Wut
  • Schuld- und Schamgefühle
  • Liebe
  • 5 Grundgefühle benennen
  • Gefühle pantomimisch darstellen
  • Wo werden Gefühle im Körper verortet, wo werden sie zuerst gespürt (Eintragen in Körperschema)
  • Bisherigen Umgang mit ihnen schildern; was hat bei welchen Gefühlen geholfen (Ressourcen)
  • Farben den Gefühlen zuordnen
  • Geräusche den Gefühlen zuordnen

Sinne

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Schmecken
  • Tasten
  • Gleichgewicht
  • Welche Sinne sind stärker entwickelt, welche weniger?
  • In welchen Situationen werden andere Sinnesreizungen intensiver wahrgenommen?
  • Was nehmen welche Sinne in Stresssituationen (Hochbelastung, Krise, Gefahr, Bedrohung, Gewalt) wahr?
  • Wann gibt es Sinnesbeeinträchtigungen?

Verstand

  • Denken
  • Vermitteln, Moderieren
  • Schaltzentrale
  • Erfassen
  • Erinnern
  • Vergleichen
  • Einordnen, Sortieren
  • Abwägen
  • Einschätzen
  • Planen
  • Berechnen
  • Überprüfen, Kontrollieren
  • Orientieren
  • Grübeln

Stress

  • Aufregung
  • Erregung
  • Übererregung
  • Überflutung
  • Nervosität
  • Erregungsniveau auf Skala von 1 bis 10 einstufen
  • Verschiedene Alltagssituationen nach Erregungsniveau einordnen
  • Wie steigt das Erregungsniveau in Krisensituationen?
  • Erregungsniveau absenken (Entspannungsübungen, Bewegung)
  • Wo im Körper wird Stress gespürt (in Körperschema eintragen)

Energie

  • 100% Energie sind vorhanden
  • Welche Lebensbereiche gibt es? Z.B. Schule, Familie, Freundeskreis, Sportverein, Ausbildung…
  • In welchen Lebensbereich stecke ich wie viel Energie (in Prozent angeben)?
  • Wieviel Energie (in %) verbrauchen Krisen wie familiäre Probleme, Leistungsdruck, Bedrohungen durch Gewalt…..
  • Wo wird Energie aufgeladen?

Grenzen

  • Eigene Begrenztheit
  • Grenzen anderer
  • Abstandsübung (aufeinander zulaufen, wann wird’s unangenehm)?
  • Ausdrucksübungen: Laut werden; die Stimme erheben; Schreien; auf sich aufmerksam machen...
  • Nein und Stopp (Übungen zum überzeugenden Nein/Stopp)
  • Kongruenz beim Nein/Stopp erarbeiten
  • Verschiedene Formen des Nein/Stopp benennen
  • Nein/Stopp des Gegenübers wahrnehmen und akzeptieren

Gewalt

  • Körperliche Gewalt
  • Seelische Gewalt
  • Strukturelle Gewalt   

Gewaltformen nennen und zuordnen zu:

  • Angriffe gegen die körperliche Unversehrtheit des Gegenübers
  • Angriffe gegen die (sexuelle) Selbstbestimmung des Gegenübers
  • Angriffe gegen die seelische Unversehrtheit des Gegenübers
  • Angriffe gegen die Würde des Gegenübers
  • Politische, wirtschaftliche und kulturelle Normierung

Welche davon werden/wurden erlebt:

  • als Opfer
  • als Täter
  • als Zeuge

Bindung

Bindungsstile:

  • Kinder sind sicher gebunden:

Bezugspersonen begegnen ihnen liebevoll interessiert begleitend, sind in ihren emotionalen Reaktionen zuverlässig und konstant

– Kinder entwickeln Vertrauen, Zuversicht und Selbstwertgefühl.

  • Kinder sind unsicher vermeidend gebunden:

Bezugspersonen reagieren abweisend oder gar nicht
auf die Kinder
– Kinder können sich nicht einbringen,sie haben Angst
vor Nähe.

  • Kinder sind unsicher ambivalent gebunden:

Bezugspersonen halten sich die Kinder weitgehend vom Leib, geben aber parallel tröstende Botschaften

– Kinder bringen sich emotional sehr stark ein, entwickeln ein Gefühl „ich kann nie genügen, darum muss ich mich noch mehr anstrengen“.

  • Kinder sind hochunsicher desorganisiert gebunden:

Bezugspersonen sind in ihrem Verhalten und ihren emotionalen Reaktionen verwirrend, unberechenbar, unzuverlässig, gewalttätig und nicht zu durchschauen

– Kinder reagieren vermeidend, entwickeln u.a. dissoziative Persönlichkeitsstörungen.

Die desorganisierte Bindung überlagert in Phasen die anderen Bindungsstile.

Bezugspersonen in der Familie:

  • Mutter
  • Vater
  • Schwester
  • Bruder
  • Oma
  • Opa
  • Onkel
  • Tante
  • Cousinen
  • Cousins
  • ……


Bezugspersonen außerhalb der Familie:

  • Freunde der Familie
  • Patin
  • Pate
  • ErzieherIn
  • LehrerIn
  • PfarrerIn
  • TrainerIn
  • JugendgruppenleiterIn
  • ……


Eventuell gemeinsame Genogrammarbeit.
Wie werden die Verbindungen zu o.g. Personen empfunden?
Welche Art Verbindung gefällt mir, welche nicht?
Welche Kontakte tun mir gut,welche tun mir nicht gut?
Mit welchen Personen fühle ich mich wohl, mit welchen unwohl?
Bei wem fühle ich mich sicher, geborgen und angenommen, bei wem bin ich unsicher, ängstlich und/oder fühle mich abgelehnt?
Wie ist die Kommunikation mit den verschiedenen Personen?
Wem würde ich alles erzählen?
Wem auf keinen Fall?
(Antworten vielleicht auf Karten schreiben lassen)

Copyright - Thomas Lutz, Zentrum für Traumapädagogik